Wooroonooran Nationalpark

Am nächsten Tag ging es dann das erste Mal richtig los in Richtung Süden. Jedoch wählten wir nicht den klassischen Weg an der Küste entlang, sondern fuhren durch den Wooroonooran Nationalpark, welcher sich durch sehr viele Berge, Seen und Wasserfälle auszeichnet.
Eigentlich hatten wir eine ca. einstündige Wanderung zu den Windin Falls geplant; das sind kleine Wasserfälle; man besichtigt sie aber nicht von unten, sondern von oben. Dort befindet sich dann so eine Art Infinitypool, von dem aus man eine sehr schöne Panoramaaussicht auf die anderen Berge hat.
Leider war das Wetter sehr schlecht, weshalb wir dann schon etwas unmotiviert waren, weil die Chance die Panoramaaussicht wirklich genießen zu können sehr gering war. Wir starten den Walk aber dennoch. Es stellte sich dann heraus, dass der Weg kein wirklicher Weg war, sondern eher ein sehr zugewachsener Trampelpfad und bei den ganzen giftigen Tieren hier in Australien war das dann schon etwas angsteinflößend.

Wir liefen ca. 20 Minuten bis plötzlich vor uns, mitten auf dem Weg, eine schwarze, sehr große Schlange auftauchte, die wie wir später erfuhren auch sehr giftig war. Da sie sofort aufschreckte und ziemlich interessiert schaute, beschlossen wir dann lieber umzudrehen.

Zurück beim Motorhome waren wir dann auch voller Blutegel und somit war dies dann wahrscheinlich die definitiv bessere Entscheidung!

Wir fuhren dann weiter zu den Millaa Millaa Falls, die dem einem oder anderem eventuell aus der ‚Herbal Essences-Werbung‘ bekannt vorkommen! Dort war es wirklich sehr schön, somit war das also ein guter Ausgleich für die Windin Falls!

Kuranda Rainforest

Unser erster großer Ausflug ging nach Kuranda, eine kleine Stadt inmitten von Regenwald.
Hin fuhren wir mit einem historischen Zug:

Die Zufahrt war wirklich wunderschön! Man hat eine wahnsinnige Aussicht und fährt an vielen Wasserfällen vorbei.

In Kuranda verbrachten wir ein wenig Zeit in der Stadt und gingen dann in die Kuranda Koala Gardens, in denen man neben Koalas noch ganz viele andere australische Tiere, wie Wallabies, Kängurus, Krokodilen,.. findet:

Kuranda ist eine ziemlich alte australische Stadt, in der man sehr viele Aborigines sieht! Dort sind diese mir auch das erste Mal wirklich bewusst aufgefallen, wie sie beispielsweise an der Straße saßen und Didgeridoo spielten. Außerdem gibt es dort sehr viele Shops in denen man wirklich australische Produkte  wie Boomerangs, (die auch wirklich von Aborigines gefertigt wurden), Aborigine-Öle, Felle,… kaufen kann.

Zurück ging es dann mit einer Seilbahn, in der man ebenfalls ein sehr tolle Aussicht auf den Regenwald hatte!

CAIRNS ROADTRIP

Am 20. Januar kamen meine Eltern mich besuchen ☺️ ich hatte schon so lange auf den Tag hingefiebert und war so froh als er dann endlich da war! Wir trafen uns in Cairns ganz im Norden von Queensland und starteten dann einen Roadtrip entlang der Küste bis Brisbane.
Der Flug nach Cairns war wunderschön! Ich hatte durch Zufall doch noch einen Fensterplatz bekommen und die Aussicht war wirklich toll: man konnte beinahe die ganze Zeit die Küste sehen:

Und am Ende sogar das Great Barrier Reef von oben.

Hier möchte ich euch nun immer wieder kleine Einblicke in unseren Trip geben, die nun nach und nach folgen werden!

Christmas & NYE

Wow, schon etwas mehr als 3 Monate bin ich jetzt hier, das heißt schon mehr als die Hälfte meiner Aupairzeit ist rum!

In den letzten Wochen war ziemlich viel los…
Weihnachten habe ich an der Sunshine Coast verbracht. Irgendwie war das alles total komisch, da Sonne, Sommer, Strand und Meer eigentlich nicht wirklich zu Weihnachten passt. Dennoch war es eine sehr ereignisreiche und coole Zeit, wir haben sehr viel Zeit am Meer und im Pool verbracht und ich werde dieses Weihnachten mit Sicherheit nicht vergessen, auch wenn ich das „typische“ Weihnachten zuhause definitiv vorziehe!

Die obligatorischen, australischen Weihnachtsfotos dürfen natürlich auch nicht fehlen! (Obwohl sie eigentlich erst nach Weihnachten entstanden sind & nicht an der Sunshine Coast sondern der Goldcoast)

Silvester verbrachte ich an der Goldcoast; die Goldcoast ist sicherlich mit einer der coolsten Orte, an denen ich bisher er war, denn dort gibt es eigentlich alles, was man will; riesige Shoppingcenter, direkt daneben der Strand, Themeparks,…

In Australien sind Feuerwerke verboten, deshalb gibt es nur öffentliche Feuerwerke. Insgesamt war es aber sehr enttäuschend, denn es war sehr, sehr klein und der komplette Strand war überfüllt…

Dennoch war es eine coole Erfahrung an Silvester mal nicht drauf hinzufiebern nach dem Feuerwerk endlich wieder ins Warme zu kommen und vor allem auch sich die Prozedur des Anziehens bevor man rausgeht zu sparen 😀

Noosa Heads Nationalpark

Am vorletzten Wochenende gings für einen Tag an den Strand nach Noosa; der schönste Strand der Sunshine Coast!
Wir fuhren direkt zum Parkplatz des Nationalparks und von dort ging es auf einen „Walk“ durch teils Regenwald, aber immer entlang des Meeres und mit wunderschönr Aussicht!

Eigentlich waren wir auf dem Weg zu den fairy pools, die waren aber leider sehr überfüllt, so gingen wir ein Stück zurück und hatten dort einen komplett eigenen Strandabschnitt, auf dem man auch sehr schöne Bilder machen konnte 😉

Parken ist in Noosa ziemlich schwierig, wir mussten fast eine halbe Stunde nach einem Parkplatz suchen… Aber es hat sich definitiv gelohnt! Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz in der Stadt bei einer echten Ben&Jerry’s Eisdiele; das Eis war mega Und dort bekamen wir sogar sofort einen Parkplatz.

Bunya Mountains Nationalpark

Hey ihr Lieben,

letzte Woche habe ich den ersten der vielen australischen Nationalparks besucht. Dieser ist ungefähr eine Stunde von der Stadt, in der ich hier lebe entfernt (was man ja aber für australische Verhältnisse nicht wirklich als Entfernung bezeichnen kann 😉 )
Dort machten wir eine Wanderung zu einem wirklich sehr schönen Aussichtspunkt über die australischen Berge:

Die Luft und die Temperaturen dort oben war zur Abwechslung wirklich sehr angenehm, nahezu herbstlich nach den vielen heißen Tagen vorher, an welchen wir bis zu 38 Grad hatten.

Zudem gibt es dort mega viele Wallabies, das sind sozusagen kleine Kängurus und die sind wirklich unglaublich süß. Sie sind auch kaum scheu, also man kann wirklich sehr nahe hingehen.

(Nur wenn sie Babys haben sollte man ein bisschen aufpassen, da können sie ganz schön angespannt werden und böse schauen..)

Sunshine Coast (Column & Peregian Beach)

Gestern verbrachten wir einen Tag am Strand. Genauer gesagt am Column Beach, dieser Strand ist wirklich wunderschön, da man sehr weit sehen kann und alles was man sieht tatsächlich Strand ist und keine Häuser oder ähnliches…                                  Außerdem ist man dort fast alleine und kann so ziemlich gut entspannen ☺️ Es war wirklich sehr, sehr heiß gestern (bis zu 36 Grad und das im Frühling) und so war der Wind und das kühle Wasser wirklich angenehm!

Mittagessen gab’s dann am Peregian Beach; dort gibt es vor dem Strand super süße kleine Läden und Restaurants. In den Läden gab es sehr schöne Sommer- Strandkleider sowie Blusen,… (was bedeutet, dass ich da unbedingt nochmal zum Shoppen hin muss ☺️)                                                  Gegessen haben wir in einem türkisch-persischen Restaurant, namens „Hand of Fatima“ und das Essen war unglaublich lecker, also solltet ihr irgendwann mal an der Sunshine Coast sein schaut unbedingt am Peregian Beach und in diesem Restaurant vorbei! 

Turkish Toast mit Avocado, Tomaten, Feta und Zitrone

Fraser Island

Dieses Wochenende machten wir einen Weekendtrip auf Fraser Island, eine Insel komplett aus Sand. Fraser Island ist wunderschön und man sollte definitiv hin, sofern man die Chance hat. Man findet dort sehr viel unberührte Natur und wirklich traumhafte Orte. Wenn auch dort die Fahrt dorthin sehr anstrengend ist, da es keine Straßen gibt und man gefühlt die ganze Zeit durch den Sand hüpft, zudem muss man sehr vorsichtig mit den Gezeiten sein, da dort schon viele Autos weggeschwemmt wurden.

Wir besichtigten unter anderem den Lake McKenzie, ein wunderschöner See mit sehr klarem und frischem Quellwasser, an dem man auch den weichen, weißen Sand von den Whitsundays findet, so konnte ich meine Kette gleich noch einmal polieren.

Außerdem gingen wir zu einem Fluss, der vom Inneren der Insel ins Meer strömt (auch Frischwasser). Durch die Strömung kann man dort floaten, d.h. sich entspannt in einen Ring oder auf eine Luftmatratze setzen und sich zum Strand treiben lassen. Dabei befindet man sich die meiste Zeit im Wald, der einem Regenwald gleicht, also sehr grün ist.

Zuletzt besichtigten wir die Champagne Pools. Ein Strand mit sehr großen Vulkangestein, in dem sich bei Flut durch das Wasser Pools bilden.
Das Vulkangestein ist löchrig, so dass das Wasser dort durch kleine Tunnel kann. Mit jeder Welle, die hereinschwappt, wandert also Wasser bzw. Schaum in die Tunnel und braucht etwas länger als der Rest der Welle. Anschließend kommt dann dieses/r Wasser/Schaum aus den Löchern und es gleicht dem Champagnerschaum (daher der Name der Pools). Dieser Effekt ist sehr beeindruckend und es ist wirklich spannend das Wasser zu beobachten.

Whitsundays & Great Barrier Reef

Das finale Ziel des Trips war der Airlie Beach, von welchem man die Whitsunday Islands sowie das Great Barrier Reef mit dem Schiff erreichen kann.

Einen Tag verbrachten wir am Whitehaven Beach. Dieser Strand ist wirklich schön! Der Sand ist beinahe weiß und das Wasser unglaublich klar so kann man sehr gut Fische beobachten, die wirkliche nahe an den Strand kommen. Der Sand ist außerdem sehr weich und hat andere besondere Wirkung auf Metalle, so kann man beispielsweise Ketten polieren (was ich natürlich sofort gemacht habe und das hat echt gut funktioniert ☺️)

Auf der Rückfahrt stoppten wir auf Hamilton Island. Das Besondere dieser Insel ist, dass es dort keine Autos gibt und die Menschen, die dort leben/arbeiten mit Golfcarts fahren. Wir waren leider nur kurz dort und wurden beim Mittagessen von ein paar Vögeln überrascht…

Einen weiteren Tag verbrachten wir am Great Barrier Reef; wir fuhren mit dem Schiff zu einer Art anderen Schiff, dass dort fest im Meer verankert ist. Von dort konnten wir schnorcheln und tauchen, sowie eine U-boot-Tour entlang des Reefs machen. Das Reef ist wirklich beeindruckend groß (insgesamt ungefähr so groß wie Japan) und sehr schön. Zur Zeit ist die Bleiche leider besonders stark, aufgrund einiger Stürme. An einigen Stellen hatte es sich aber schon gut erholt (soweit möglich), aber es ist leider deutlich sichtbar wie geschädigt das Reef im Vergleich zu den ganzen Bildern, die man so kennt, schon ist.

Die Fische waren aber so bunt wie immer. Nemo habe ich leider nicht gefunden, dafür aber Dorie und den Regenbogenfisch.
Besonders beeindruckend fand ich die Tridacnas, eine Spezies von Riesenmuscheln, die einzigartig bunt sind und sich schließen sobald man näher kommt. Es war wirklich spannend sie zu beobachten!

Surfen

Nach Sydney ging es weiter zu meiner Gastfamilie und mit denen gings direkt auf einen 2-wöchigen Campingtrip in Richtung der Whitsunday-Islands. Auf dem Weg dorthin stoppten wir immer wieder ein/zwei Nächte an bestimmten sehenswerten Attraktionen bzw. Stränden.

Unser zweites Ziel war Agnes Water, ein kleiner Ort direkt am Strand. Dieser Strand war der letzte Strand in Richtung Norden an dem man surfen konnte und so nutze ich diese Gelengheit und machte einen Surfkurs. Surfen ist eine mega coole Erfahrung! Es ist wirklich schwierig und wird mit der Zeit sehr anstrengend, aber wenn man es dann tatsächlich schafft in einer Welle aufzustehen ist das ein mega Gefühl! Ich würde es jederzeit wieder versuchen!