Surfen @ Byron

Am Samstag ging es dann nochmal surfen. Das war definitiv das Highlight des kleinen Kurztrips!
Wir haben eine Half-day Lesson bei der Surfschule Mojosurf gebucht.

Um 12 gings in Bayron Bay los ca. 20 Minuten nach Lennox Head, denn das ist der Strand etwas ruhiger und nicht so überfüllt. Dort ging es dann erst mal mit aufwärmen und dehnen los. Anschließend ging es ins theoretische und dann gings auch schon ab ins Wasser.

Die drei Surflehrer waren alle wirklich super cool und total hilfsbereit. Zu Anfang dachte ich, oh wow das ist aber eine ganz schön große Gruppe (wir waren ca. 25 Leute), aber das hat echt super geklappt! Und die Surflehrer hatten für jeden genug Zeit.

Surfen macht so viel Spaß und ist eine so tolle Erfahrung, also wenn wir ihr mal die Möglichkeit habt zu surfen, macht es unbedingt!
Sobald man die Technik raus hat, wie man richtig aufsteht, wo genau man seine Füße platziert,… ist es auch gar nicht so schwer. Man muss es einfach so oft wie möglich probieren, versuchen so viele Wellen zu catchen wie man kann, und mit jedem Mal lernt man wieder dazu und auch die Surflehrer kommen immer wieder her und sagen einem, was man noch verbessern kann.

Ich hab es dieses Mal richtig oft geschafft aufzustehen und vor allem mich bis zum Strand auf dem Board zu halten, so war es dieses Mal definitiv noch toller! Mit der Zeit wird es aber echt anstrengend, weil man ja auch jedes Mal wieder zurück ins Wasser laufen muss und mit dem Board gegen die Wellen zu laufen ist gar nicht so leicht. Trotzdem ging die Zeit total schnell vorbei und ich war echt traurig, dass wir nur den einen Tag gebucht hatten…

Bayron Bay

Bayron Bay ist eine total süße kleine Stadt. Sie hat einen ganz besonderen, entspannten Vibe und es ist einfach total toll hier!
Bayron Bay ist ziemlich bekannt fürs Surfen (ein Blogeintrag dazu folgt) und einfach mega süß und relaxed. Es gibt sehr viele kleine Läden mit wunderschöner Mode und auch sehr süße Cafés und Restaurants.

Das Bekannteste an Byron ist wahrscheinlich das lighthouse, also der Leuchtturm.

Wir sind den ganzen Weg hoch zum Leuchtturm gelaufen und waren insgesamt ca. zwei Stunden unterwegs, aber das hat sich echt gelohnt, denn der Weg war sehr schön.

Vor allem auch die Strände hier sind wunderschön!

Der Leuchtturm befindet sich auf einem Art Kap und dieses ist der östlichste Punkt des australischen Festland. Von dort kann man also in beide Richtungen Strände sehen.


Außerdem hat man eine tolle Aussicht aufs Meer und kann mit Glück sogar Delphine sehen.

Die Leute dort sind auch alle total entspannt, es gibt sehr viele Festivals und Märkte.

Q1 Skypoint – Observation Deck Surfers Paradise

Am Mittwoch gings auf einen weiteren kleinen Trip an die Goldcoast. Dort ging es dann zum Skypoint, das ist das höchste Haus der Goldcoast und auf der 77. Etage befindet sich ein Besucherdeck. Von diesem aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Goldcoast, also die Strände, das Meer,…

Wir blieben extra über den Sonnenuntergang, so dass wir auch alles bei Nacht sehen konnten.

Brisbane

Wow ich bin nur noch etwas länger als zwei Wochen bei meiner Gastfamilie und dann beginnen schon meine etwas größeren „Travels“ und in 53 Tagen bin ich schon zuhause… Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht, auch wenn es langsam wirklich irgendwie Zeit wird heim zu kommen!
Deshalb dachte ich muss jetzt endlich mal ein Post über Brisbane kommen, der alle meine Erfahrungen dort irgendwie zusammenfasst:

Brisbane ist eine sehr schöne Stadt und wirklich sehenswert! Es gibt dort den Brisbane River, der sich so durch die Stadt schlängelt. Um diesen herum sind die meisten Sehenswürdigkeiten positioniert. Jedoch ist Brisbane eher eine kleine Großstadt.
Das Bekannteste in Brisbane ist vermutlich Southbank; der Stadtteil in dem das Riesenrad, der öffentliche Swimmingpool, die Brisbane – Buchstaben,.. sind.



Dort gibt es auch sehr schöne Markets mit wirklich süßen Ständen und sehr leckeren und vielfältigen Restaurants.

Allen in allem ist Brisbane eine sehr grüne Stadt.



Wahrscheinlich sieht man deshalb in der Stadt auch sehr viele Tiere.

Ein weiteres Highlight ist der Kangaroo Point, von welchem aus man eine sehr schöne Sicht auf die Skyline Brisbanes hat und sehr schön den Sonnenuntergang bestaunen kann.

Außerdem ziemlich cool an Brisbane ist, dass es kostenlose Fähren auf dem Fluss gibt, mit denen man dann sehr leicht von A nach B kommt. Man ist damit richtig gut vernetzt, da eigentlich alles irgendwie am Fluss liegt.

Springbrook Nationalpark

Springbrook ist ein wunderschöner Nationalpark im Hinterland der Goldcoast. Er ist wunderschön und hat ein wenig Ähnlichkeit zu den Blue Mountains in der Nähe von Sydney. Man hat atemberaubende Aussichten und kann sogar im Hintergrund die Hochhäuser der Goldcoast sehen.

Die Wanderung war hingegen etwas gruselig, da es dort sehr viele Geckos gibt und sobald man denen zu Nahe kommt, rennen sie logischerweise weg. Sie sind aber äußerlich sehr gut an ihre Umgebung angepasst, so dass man sie meist erst hört und dann sieht. So hatten wir jedes Mal Angst, dass dort eine Schlange ist.
Sie war aber auch ziemlich schön und der Weg war sehr interessant, da man immer wieder durch „Höhlen und Steingänge“ kam:

Auf der Wanderung entdeckten wir außerdem ein Schild, das Aborigine-Ausdrücke ins englische übersetzt. Die meisten Aborigine-Namen für Orte sind also tatsächlich Beschreibungen dieser.

Unser Ziel waren die Twin Falls. Auf dem Bild sieht man leider nur einen Wasserfall, da es momentan nicht besonders viel Wasser hat. Normalerweise ist aber links neben diesem noch einer, daher kommt auch der Name Twin Falls.

Nach der Wanderung ging es noch zum „Best of all Lookouts“ und von dort hat man tatsächlich eine wahnsinnige Aussicht!

Auf dem Weg dorthin fanden wir sehr alte und besondere Bäume, die beweisen das unseren Kontinente noch nicht immer so angeordnet waren wie sie es heute sind bzw. wo Australien ‚herausgebrochen“ ist.

Buderim Forestpark & Glasshouse Mountains

Mit Nico ging ich außerdem das Sunshine Coast-Hinterland erkunden, das wirklich sehr schöne Plätze hat.

Nach einem sehr leckeren Acai bowl-Frühstück machten wir uns auf in Richtung Buderim, einem Forestpark mit Wasserfällen.


Dort angekommen mussten wir erst mal ca. eine halbe Stunde zu den Wasserfällen laufen. Der Weg war aber sehr schön und folgte dem Fluss, der von dem Wasserfall kommt.

Am Wasserfall gibt es einen kleinen See, an dem man sich wunderbar erfrischen könnte und die Kulisse war traumhaft!

Anschließend gingen wir weiter um die Gegend hinter dem Wasserfall noch ein wenig zu exploren. Das hat sich wirklich gelohnt! Man könnte seitlich ganz gut die Steine hinaufklettern und so konnten wir auch noch Aussicht von oben genießen!


Auf dem Rückweg zum Auto haben wir mal wieder eine Schlange entdeckt:

Danach entschlossen wir uns noch einen Stop bei den Glasshouse Mountains einzulegen, das sind mehrere Berge, die zusammen eine ziemlich coole Kulisse ergeben: