Noosa Nationalpark

Leider ging die Zeit mit meinen Eltern sehr schnell vorbei und wir waren schon in Noosa angelangt.. Das war unser letzter wirklicher Trip hier in Australien. Die Zeit war aber wunderschön und wie alles schöne ging sie leider viel zu schnell vorbei!

Kurz darauf hab ich mit der lieben Nicola getroffen, mit der ich zur Schule ging und mit ihr machte ich einen 5 Tagestrip von Noosa bis Brisbane bzw. an die Goldcoast.
Diese zwei Noosa trips möchte ich nun hier ein wenig zusammenfassen:

Der Noosa Nationalpark beinhaltet mehrere Walkingtracks, der bekannteste ist der Coastal Track, der direkt an der Küste entlang läuft und von dem man die ganze Zeit hinunter aufs Meer schauen kann. Insgesamt ist man dort eine Stunde unterwegs, es kann aber sehr lange dauern bis man einen Parkplatz hat…
Der Track hat immer wieder bestimmte Highlightpunkte, sowie Zugänge zu Stränden.

Los geht’s mit dem ‚Boiling Pot‘. Dort kann man von oben auf Steine bzw. Becken im Wasser schauen. Durch die Wellen bzw das Schäumen sieht es so aus, als ob die Becken Töpfe mit kochendem Wasser sind.

Besonders zu Anfang gibt es sehr viele Eukalyptusbäume auf dem Track und man kann Ausschau nach Koalas halten. Wenn man den Eukalyptusduft riecht, ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Koala in der Nähe ist.
Mit Nico hatte ich sogar das Glück einen zu spotten.

Weiter geht es dann zu einem Aussichtspunkt, namens ‚Dolphin Point‘. Von dort aus kann man oft Delphine beobachten.

Anschließend kommt man zu den ‚Fairy Pools‘, die aber nicht offiziell so angeschrieben sind, sondern eher durch Instagram bekannt wurden. Das sind kleine Pools in den Steinen. Jedoch ist es nicht ganz leicht dort hinzukommen, weil man muss ganz schön klettern.

Für die meisten ist hier die kleine Wanderung schon vorbei, da für sie die Fairy Pools das Hauptziel war… Es lohnt sich aber definitiv noch weiter zu laufen!

Am Ende des Tracks befinden sich nämlich noch die Hells Gates, die tatsächlich an Hölle Tore erinnern. Außerdem hat man eine atemberaubende Aussicht!
Mit meinen Eltern hatte ich das Glück dort eine Schildkröte im Wasser zu sehen.

Am Ende darf dann natürlich ein Eis in der Ben&jerries Eisdiele nicht fehlen, die sich in der kleinen Stadt Noosa Heads befindet. Auch sonst lohnt sich dort ein kleiner Stadtbummel, denn es gibt wirklich total süße Läden!

Fraser Island

Für Fraser Island hatten wir eine Tagestour mit einem Tourbus gebucht. Ich kannte ja das meiste schon, aber Fraser ist so schön, da lohnt es sich definitiv auch zweimal hinzugehen!

Wir starteten am Lake McKenzie. Leider war es dort schon sehr voll und ein paar Leute mussten dann dort auch unbedingt noch im Wasser Ball spielen.. Dennoch konnten wir die Zeit an diesem magischen Ort sehr genießen! Das tolle an dem See bzw. an allen Seen auf Fraser ist, dass sie Frischwasserseen sind, d.h. man ist danach nicht klebrig und salzig.

Weiter gings dann zur Central Station, diese liegt zentral im Inneren der Insel und dort ist richtiger Regenwald. Das Besondere an diesem Regenwald ist, dass er auf Sand wächst, da ja Fraser ja nahezu komplett aus Sand besteht.

Danach ging es in Richtung Norden der Insel zum Maheno Shipwreck. Auf dem Weg dorthin stoppten wir aber und man hatte die Möglichkeit einen Helikopterflug zu erwerben und diese Chance ließen wir uns natürlich nicht entgehen! Wir flogen also ca. 20 Minuten über Fraser und konnten die Insel von oben bestaunen.

Es gibt sogar einen See, der aussieht wie ein Schmetterling.

Nachdem wir dann das Shipwreck angeschaut hatten, ging es dann noch zur Eli Creek, in der man in einem Schwimmring bis zum Strand und theoretisch bis ins Meer floaten kann!

Insgesamt war das ein wunderschöner, sehr beeindruckender Tag!

Australia Day & Kängurus & 1770

Um die lange Strecke zwischen Airlie Beach und Fraser Island aufzuteilen, stoppten wir für eine Nacht in Gladstone.

Dieser Tag ist der australische Nationalfeiertag, der an die Ankunft der First Fleet, also der ersten Flotte von England, in Sydney im Jahr 1788 erinnert.
Wir kamen abends gerade noch rechtzeitig zum Feuerwerk am Strand an, das sogar größer als das Silvesterfeuerwerk an der Goldcoast war!

Am nächsten Morgen gings dann aber direkt weiter in Richtung Süden. Ein besonderes Highlight hatten wir aber noch: denn an diesem Morgen kamen drei Kängurus ganz nah zu unserem Campingplatz und man konnte sie ziemlich lange beobachten.

Sonst sieht man sie meist nur in der Ferne oder überfahren am Straßenrand…

Auf dem Weg machten wir dann noch einen weiteren Stop in 1770. Dort hat man eine sehr schöne Aussicht auf Klippen und das Meer.

Whitsundays

Nach einer ziemlich langen Fahrt kamen wir dann endlich am Airlie Beach an!

Von dort aus ging am nächsten unsere Segeltour zu den Whitsundays los. Wir segelten auf der Lady Enid, einem relativ alten, aber sehr schön restaurieren Segelboot.

Zu Beginn war es leider etwas regnerisch, aber dann riss es ziemlich schnell auf und an den Whitsundays angekommen hatten wir dann sehr viel Sonne!
Auf der Hauptinsel angekommen, machten wir uns erst mal auf den Weg zu den Lookouts, von denen aus man eine wunderschöne Sicht über die Whitsundays hat!

Anschließend machten wir uns auf zum Strand um etwas abkühlen zu können.

Im Meer auch viele die Tiere, wie Lemonsharks und Rochen sehen…

Später ging es dann zurück aufs Boot, wo ich dann auch die Möglichkeit bekam das Boot zu lenken, was ziemlich cool war!

Wooroonooran Nationalpark

Am nächsten Tag ging es dann das erste Mal richtig los in Richtung Süden. Jedoch wählten wir nicht den klassischen Weg an der Küste entlang, sondern fuhren durch den Wooroonooran Nationalpark, welcher sich durch sehr viele Berge, Seen und Wasserfälle auszeichnet.
Eigentlich hatten wir eine ca. einstündige Wanderung zu den Windin Falls geplant; das sind kleine Wasserfälle; man besichtigt sie aber nicht von unten, sondern von oben. Dort befindet sich dann so eine Art Infinitypool, von dem aus man eine sehr schöne Panoramaaussicht auf die anderen Berge hat.
Leider war das Wetter sehr schlecht, weshalb wir dann schon etwas unmotiviert waren, weil die Chance die Panoramaaussicht wirklich genießen zu können sehr gering war. Wir starten den Walk aber dennoch. Es stellte sich dann heraus, dass der Weg kein wirklicher Weg war, sondern eher ein sehr zugewachsener Trampelpfad und bei den ganzen giftigen Tieren hier in Australien war das dann schon etwas angsteinflößend.

Wir liefen ca. 20 Minuten bis plötzlich vor uns, mitten auf dem Weg, eine schwarze, sehr große Schlange auftauchte, die wie wir später erfuhren auch sehr giftig war. Da sie sofort aufschreckte und ziemlich interessiert schaute, beschlossen wir dann lieber umzudrehen.

Zurück beim Motorhome waren wir dann auch voller Blutegel und somit war dies dann wahrscheinlich die definitiv bessere Entscheidung!

Wir fuhren dann weiter zu den Millaa Millaa Falls, die dem einem oder anderem eventuell aus der ‚Herbal Essences-Werbung‘ bekannt vorkommen! Dort war es wirklich sehr schön, somit war das also ein guter Ausgleich für die Windin Falls!

Kuranda Rainforest

Unser erster großer Ausflug ging nach Kuranda, eine kleine Stadt inmitten von Regenwald.
Hin fuhren wir mit einem historischen Zug:

Die Zufahrt war wirklich wunderschön! Man hat eine wahnsinnige Aussicht und fährt an vielen Wasserfällen vorbei.

In Kuranda verbrachten wir ein wenig Zeit in der Stadt und gingen dann in die Kuranda Koala Gardens, in denen man neben Koalas noch ganz viele andere australische Tiere, wie Wallabies, Kängurus, Krokodilen,.. findet:

Kuranda ist eine ziemlich alte australische Stadt, in der man sehr viele Aborigines sieht! Dort sind diese mir auch das erste Mal wirklich bewusst aufgefallen, wie sie beispielsweise an der Straße saßen und Didgeridoo spielten. Außerdem gibt es dort sehr viele Shops in denen man wirklich australische Produkte  wie Boomerangs, (die auch wirklich von Aborigines gefertigt wurden), Aborigine-Öle, Felle,… kaufen kann.

Zurück ging es dann mit einer Seilbahn, in der man ebenfalls ein sehr tolle Aussicht auf den Regenwald hatte!

CAIRNS ROADTRIP

Am 20. Januar kamen meine Eltern mich besuchen ☺️ ich hatte schon so lange auf den Tag hingefiebert und war so froh als er dann endlich da war! Wir trafen uns in Cairns ganz im Norden von Queensland und starteten dann einen Roadtrip entlang der Küste bis Brisbane.
Der Flug nach Cairns war wunderschön! Ich hatte durch Zufall doch noch einen Fensterplatz bekommen und die Aussicht war wirklich toll: man konnte beinahe die ganze Zeit die Küste sehen:

Und am Ende sogar das Great Barrier Reef von oben.

Hier möchte ich euch nun immer wieder kleine Einblicke in unseren Trip geben, die nun nach und nach folgen werden!